Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen und Angebote von IT-Lightning (nachfolgend «Anbieter») gegenüber seinen Kunden, unabhängig davon, ob die Anfrage vom Kunden oder vom Anbieter ausgeht.
Mit der Beauftragung einer Leistung akzeptiert der Kunde diese AGB. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn sie vom Anbieter ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden. Bei Widersprüchen gehen die Bestimmungen des individuellen Vertrags diesen AGB vor.
Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Dienstleistungen:
Der genaue Leistungsumfang (Projektumfang) wird vor Projektstart im schriftlichen Vertrag festgehalten.
Websites werden grundsätzlich zu einem im Vertrag vereinbarten Fixpreis erstellt. Der Fixpreis deckt den vereinbarten Projektumfang einschliesslich der in diesen AGB genannten Besprechungen und Korrekturrunden. Benötigt der Anbieter für den vereinbarten Projektumfang mehr Zeit als geplant, bleibt der Fixpreis unverändert.
Nicht im Fixpreis enthalten sind:
Arbeiten, die nicht im Fixpreis enthalten sind, werden nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet. Der Stundensatz beträgt CHF 30.– pro Stunde (nachfolgend «Stundensatz»).
Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken. Der Anbieter ist nicht mehrwertsteuerpflichtig, weshalb keine Mehrwertsteuer ausgewiesen wird.
1. Der Vertrag kommt zustande, wenn Anbieter und Kunde den Vertrag samt Projektumfang schriftlich bestätigt haben (E-Mail genügt).
2. Der Anbieter beginnt mit der Erstellung der Website erst nach Eingang der Anzahlung gemäss § 5.
3. Offerten des Anbieters sind 30 Tage gültig.
4. Entwürfe, Muster oder Konzepte, die der Anbieter vor Vertragsabschluss zeigt, sind unverbindlich. Sie bleiben Eigentum des Anbieters und dürfen ohne Vertragsabschluss nicht verwendet werden.
1. Bei Vertragsabschluss ist eine Anzahlung von 50 % des Fixpreises fällig. Sie ist vor Projektstart zu bezahlen.
2. Der Restbetrag (Fixpreis abzüglich Anzahlung) wird nach der Abnahme gemäss § 11 in Rechnung gestellt.
3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
4. Bei grösseren Projekten können im Vertrag zusätzliche Teilzahlungen vereinbart werden.
5. Hosting- und Domainkosten werden separat abgerechnet oder direkt vom Kunden beim jeweiligen Anbieter bezahlt (siehe § 16).
Während der Projektlaufzeit finden in der Regel zwei bis drei Besprechungen (online oder vor Ort) statt, um Zwischenstände und Änderungswünsche zu besprechen. Diese Besprechungen sind im Fixpreis inbegriffen und dauern je höchstens ca. eine Stunde. Kurze Rückfragen zum Projekt per E-Mail oder Telefon sind ebenfalls inbegriffen.
Zusätzliche oder längere Besprechungen, Telefonate und Beratungsgespräche gelten als Arbeitszeit und werden zum Stundensatz verrechnet.
Der Kunde hat das Recht, sich über den Fortschritt des Projekts zu informieren. Der Anbieter kann dem Kunden auf Anfrage das aktuelle Design, Funktionen der Website sowie den Entwicklungsstand demonstrieren.
Diese Demonstration erfolgt ausschliesslich zu Informationszwecken. Eine vollständige Freischaltung oder Übergabe der Website erfolgt erst nach vollständiger Zahlung gemäss diesen AGB.
Der Kunde verpflichtet sich, alle zur Projektdurchführung notwendigen Informationen rechtzeitig, spätestens bis zum im Vertrag vereinbarten Termin, bereitzustellen, insbesondere:
Bei Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung des Kunden verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Der Anbieter haftet nicht für solche Verzögerungen.
Fehlt die erforderliche Mitwirkung länger als 60 Tage, kann der Anbieter das Projekt beenden. Die Anzahlung wird in diesem Fall nicht zurückerstattet. Übersteigt die bis dahin geleistete Arbeit die Anzahlung, wird die Differenz zum Stundensatz in Rechnung gestellt.
1. Der Anbieter präsentiert das Design-Konzept im Rahmen einer der Besprechungen. Der Kunde gibt das Design schriftlich frei (E-Mail genügt).
2. Im Fixpreis sind zwei Korrekturrunden pro Projektphase (Design und Umsetzung) inbegriffen. Eine Korrekturrunde ist eine gebündelte Rückmeldung des Kunden mit Änderungswünschen innerhalb des vereinbarten Projektumfangs.
3. Änderungen am freigegebenen Design sowie weitere Korrekturrunden gelten als Zusatzleistungen gemäss § 10.
Änderungen oder Erweiterungen eines Projekts, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, gelten als Zusatzleistungen. Diese werden nach tatsächlichem Arbeitsaufwand zum Stundensatz berechnet.
Auf Wunsch teilt der Anbieter dem Kunden vor der Ausführung eine Aufwandschätzung mit. Zusatzleistungen werden erst nach Bestätigung durch den Kunden ausgeführt (E-Mail genügt).
Nach Fertigstellung erhält der Kunde die Möglichkeit, die Website zu prüfen. Beanstandungen müssen innerhalb von 10 Tagen nach Präsentation oder Demonstration schriftlich gemeldet werden.
Als Beanstandung gelten Abweichungen vom vereinbarten Projektumfang (Mängel). Der Anbieter behebt gerügte Mängel innert angemessener Frist kostenlos. Änderungswünsche am freigegebenen Design, die den Projektumfang nicht betreffen, sind keine Mängel, sondern Zusatzleistungen gemäss § 10.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gilt das Projekt als abgenommen. Mit der Abnahme wird der Restbetrag gemäss § 5 fällig. Nach der Abnahme gelten weitere Änderungen als separate Zusatzleistungen.
1. Vor der Design-Freigabe kann der Kunde jederzeit ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurücktreten. Der Anbieter erstattet die geleistete Anzahlung zurück, abzüglich der bis dahin geleisteten Arbeit (einschliesslich Besprechungen) zum Stundensatz. Übersteigt die geleistete Arbeit die Anzahlung, wird die Differenz in Rechnung gestellt.
2. Nach der Design-Freigabe: Entspricht das Ergebnis dem Projektumfang, gefällt dem Kunden aber nicht, kann er Anpassungen als Zusatzleistung zum Stundensatz verlangen. Tritt der Kunde nach der Design-Freigabe vom Vertrag zurück, wird die Anzahlung nicht zurückerstattet. Übersteigt die bis dahin geleistete Arbeit die Anzahlung, wird die Differenz zum Stundensatz in Rechnung gestellt.
3. Mängel: Behebt der Anbieter einen gerügten Mangel auch nach angemessener Nachfrist nicht, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte (insbesondere Minderung oder Rücktritt) zu.
4. Die gesetzlichen Bestimmungen des Obligationenrechts bleiben vorbehalten.
Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt:
bis die offene Rechnung vollständig beglichen wurde.
Alle vom Anbieter erstellten Leistungen, einschliesslich Website-Dateien, Quellcode, Zugangsdaten sowie veröffentlichte oder installierte Websites, werden erst nach vollständigem Zahlungseingang beim Anbieter an den Kunden übergeben oder freigeschaltet (Livegang).
Der Anbieter ist berechtigt, die Freigabe der Leistungen bis zur vollständigen Bezahlung zurückzuhalten.
Mängel im Sinne von § 11, die innerhalb von 30 Tagen nach dem Livegang gemeldet werden, behebt der Anbieter kostenlos. Weitere Anpassungen und Fehlerbehebungen danach erfolgen nach Aufwand zum Stundensatz.
Wartung, Updates oder Supportleistungen sind nur Bestandteil des Vertrags, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Ohne entsprechende Vereinbarung besteht keine Verpflichtung des Anbieters zu:
Hosting und Domain sind nicht im Fixpreis enthalten. Die Domain wird auf den Namen des Kunden registriert. Die laufenden Kosten für Hosting und Domain trägt der Kunde.
Der Anbieter kann für die Umsetzung eines Projekts Dienste von Drittanbietern verwenden, z. B. Hostinganbieter, Domainanbieter sowie externe Software oder Plugins. Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle dieser Dienste, Sicherheitsprobleme bei Drittsoftware oder Änderungen von Drittanbieter-Plattformen.
Alle durch den Anbieter erstellten Designs, Codes und technischen Lösungen bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Anbieters.
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde das Nutzungsrecht an der erstellten Website im vereinbarten Umfang. Der Anbieter behält die Rechte an wiederverwendbaren Komponenten, Vorlagen und allgemeinem Know-how. Für Drittmaterial (z. B. Schriften, Bilder, Plugins) gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber.
Der Anbieter ist berechtigt, abgeschlossene Projekte zu Referenzzwecken zu verwenden, insbesondere für Portfolio, Website des Anbieters sowie Präsentationen oder Eigenwerbung — sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht.
Der Kunde ist verantwortlich für sämtliche bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Videos usw.) und stellt sicher, dass diese keine Rechte Dritter verletzen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für rechtswidrige oder urheberrechtsverletzende Inhalte des Kunden.
Der Kunde ist ausserdem für die rechtlich erforderlichen Angaben auf seiner Website (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung) verantwortlich, sofern der Anbieter deren Erstellung nicht ausdrücklich im Vertrag übernommen hat.
Der Anbieter haftet nur für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden.
Die Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust wird im gesetzlich zulässigen Umfang ausgeschlossen.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB oder des Vertrags bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt). Es gelten die AGB in der bei Vertragsabschluss gültigen Fassung.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Es gilt Schweizer Recht. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.